Der Regattaverein Würzburg ist für eines da: für die Regatta auf dem Main. Gegründet wurde er 1919, die Tradition reicht aber weiter zurück – 1876 trugen der Frankfurter Ruderverein und der Würzburger Ruderverein von 1875 hier eine Freundschaftsregatta aus. Seitdem fand fast ununterbrochen jedes Jahr eine Würzburger Regatta statt: lange als 500-Meter-Sprintregatta im Sommer, seit 1987 als Langstrecke im Oktober. Die Fränkische Bocksbeutelregatta ist heute in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt.
Das liegt auch an der Kulisse. Wenn im Maintal die Trauben ihre letzte Sonne bekommen, führt die Strecke zwischen den Weinbergen hindurch, von der Schleuse Randersacker bis in die Bayernbucht unterhalb der Festung Marienberg. Geehrt werden die Sieger mit einem Bocksbeutel – jener bauchigen Weinflasche, die es praktisch nur in Franken gibt.
Ein eigenes Bootshaus hat der Regattaverein nicht. Wer in Würzburg rudern möchte, wendet sich an den Akademischen Ruderclub Würzburg oder den Würzburger Ruderverein Bayern.

Geschichte
Die Regatta in Würzburg reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die Chronik erzählt diese Geschichte in Bildern und Abschnitten – vom ersten Bootshaus 1875 bis in die jüngere Vergangenheit.
Vorstand
- Vorsitzender: Jan Philipp Neumann
- stellvertretender Vorsitzender: Dr. Tilman Schenk (Regattaleitung)
- stellvertretender Vorsitzender: Bernd Fröhling (Technik)
- stellvertretender Vorsitzender: Ulrich Müller (Kasse)
Mitmachen
Eine Regatta dieser Größe braucht viele Hände – am Steg, im Zielturm, an der Verpflegung. Wer helfen möchte, meldet sich über die Kontaktseite.
